Jan Beumelburg - ÖDE AN DIE FREUDE - Kunsthalle Brennabor Brandenburg an der Havel

Jan Beumelburg – ÖDE an die FREUDE in der Kunsthalle Brennabor

25. März – 23. April 2023
Kunsthalle Brennabor

„Jan Beumelburg wagt etwas, exponiert sich in seinen Bildern, macht sich verletzlich – aber er schaut auch mit einer gewissen Selbstironie auf sein Tun. Und in genau dieser Mischung aus Verstörung, Zartheit, Humor liegt die Stärke, die Poesie von Jan Beumelburgs Bildern – genau deshalb spürt, wer sich auf sie einlässt, „den Sprung in sich“, wie es einmal der Soziologe Heinz Bude mit Blick auf die Wirkmächtigkeit von Kunst formuliert hat.“

Zitat aus dem Text für den Flyer zur Ausstellung
von Odile Kennel / Lyrikerin, Übersetzerin (Berlin, Januar 2023)

den gesamten Beitrag lesen …

Aufbau der Ausstellung - Tag 2

ÖDE an die FREUDE – Aufbau einer Ausstellung

Es ist doch so: der Vorhang geht auf, die Türen öffnen sich weit und die kunstinteressierten Menschen strömen landauf, landab in die Kunstausstellungen. Ob Daniel Richter in Hamburg, Picasso in Madrid, Monet im Barberini oder Beumelburg in der Kunsthalle Brennabor: die Betrachter sehen am Ende immer das fertige Ergebnis. Was aber passiert vorher hinter den Kulissen?

den gesamten Beitrag lesen …

Manuel Schroeder - Concrete Delusion - The Green Line in der Kunsthalle Brennabor

Manuel Schroeder – ‚Concrete Delusion – The Green Line‘ in der Kunsthalle Brennabor

4. Februar – 5. März 2023
Kunsthalle Brennabor

Beton in urbanen Räumen aufspüren, Beton in Landschaften entdecken und hinterfragen und wieder sichtbar machen, das Bewusstsein der Betrachter für die Anwesenheit des Baustoffs in unseren Infrastrukturen zu aktivieren und ein Nachdenken über die Folgen, die Hinterlassenschaften menschlichen Handelns anzuregen, das alles in seiner Gesamtheit hat für mich durchaus etwas mit Kunst zu tun. Das nehme ich als Fazit mit aus der Ausstellung ‚Concrete Delusion – The Green Line’ von Manuel Schroeder in der Kunsthalle Brennabor in der Stadt Brandenburg.

den gesamten Beitrag lesen …

DAS MINSK - Kunsthaus in Potsdam

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam

Verliebt in die Kunst ist dieses Land der Dichter und Denker nun wahrlich nicht, und da ist es schon etwas Besonderes, wenn ein Museum für moderne Kunst neu geschaffen, eröffnet und dauerhaft betrieben wird. Im Falle des ‚MINSK‘ in Potsdam steht hinter dem Gebäude, der Sammlung und dem Betrieb die Hasso Plattner Foundation. Jahrelang schlief das ehemalige Terrassencafé den gern zitierten Dornröschenschlaf bis mit der Fertigstellung der Sanierung und des Umbaus in der Brandenburger Landeshauptstadt im September 2022 ‚DAS MINSK‘ Kunsthaus in Potsdam eröffnete.

den gesamten Beitrag lesen …

TIEFTAUCHER – eine Performance im Schwimmbecken im Stadtbad Brandenburg an der Havel

TIEFTAUCHER – eine Performance im Schwimmbecken

16. Oktober 2021
Stadtbad Brandenburg an der Havel

Ein Rückblick
Tanz, Live Fotografie, Live KLang + Video

Als ich Anfang der 1970er-Jahre in diesem Schwimmbecken das Schwimmen lernte, war die Halle gefüllt mit Düften von Chlor und Seife, die hallenhohen Fenster waren meist von Wrasen beschlagen und es herrschte ein permanentes Kinderstimmengewirr, Gejauchze und Gejuchze, das von den Trillerpfiffen der Bademeister dirigiert wurde. Jede und jeder hielt kurz inne um zu schauen, ob nicht doch sie oder er selbst gemeint wäre, um sofort wieder unterzutauchen. Viele hunderte Stunden haben meine Freunde und ich dort tobend und ausgelassen verbracht und am Ende des Schwimmnachmittags gab es für 30 Ostpfennige Limonade und für zwei Jroschen ein Paket Zwieback auf dem Heimweg. Lange vorbei. SCHADE.

den gesamten Beitrag lesen …

Anne Müller + Martin Müller - eher sandig - September 2020

Anne Müller, Martin Müller – eher sandig

01. September 2020 – 30. September 2020
Johanniskirche in Brandenburg an der Havel

Ein multimediales, offenes Atelier
Malerei, Performance, Video, Musik, Zeichnung

Beschreibung einer Ausstellung

Donnerstagabend, 18:55 Uhr betrete ich die Johanniskirche in Brandenburg an der Havel durch das im Jahr 2015 neu geschaffene gläserne Portal. Die große Leere dieses Raumes überrascht mich immer wieder. Nach nur wenigen Schritten werde ich abrupt gestoppt: eine große Taschenlampe am Boden weist mit ihrem Schein einer langen Papierschnur den Weg in das Innere. Ich lege mich fest und beschließe, dass es sich bei der Papierrolle um die Rolle einer Kasse handelt, auf der normalerweise die Preise unseres täglichen Konsums aufgezeichnet werden. In ihrem Verlauf knäuelt sich die Rolle zweimal kräftig unentwirrbar, findet aber Auswege und endet auf einem Tisch, an dem eine Frau sitzt, die fast reglos in Richtung des gläsernen Portals schaut, ja starrt.

den gesamten Beitrag lesen …